Leben im Nirgendwo – 10 wichtige Erfahrungen mit WWOOFing in Kanada

by gruenartig
WWOOF Erfahrung Kanada

Ich stand auf einem kleinen Hügel auf der Pferdeweide. Um mich herum nur eine riesige weiße Weite voller Schnee. Als ich kurz mit meinem Schlitten voller Heu stoppte, bemerkte ich plötzlich etwas für mich komplett Neues. Ich hielt die Luft an, um ganz genau zu lauschen. Und tatsächlich: Alles, was ich hörte, war die pure Stille. Kein Wind, kein Vogel, keine stapfenden Schritte im Schnee und erst recht kein Straßenverkehr. Es war die perfekte Stille im Nirgendwo. Und als ich dieses „Nichts“ zum ersten Mal bewusst hörte und fühlte, begann ich langsam diese Reise vollständig zu genießen

Der Aufenthalt auf dieser wundervollen Pferdefarm war mit Geld nicht zu bezahlen. Und das meine ich nicht nur im übertragenen Sinne. Diese einzigartige Erfahrung wurde mir durch das Konzept WWOOF ermöglicht. WWOOF steht für „World-Wide Opportunities on Organic Farms“. Ich war also kein zahlender Gast, sondern wurde in die Tagesabläufe und Aufgaben komplett integriert. Als Gegenleistung für meine Arbeit erhielt ich kostenlose Unterkunft und Verpflegung.

Die schöne Farm, von der ich gerade erzählte, liegt inmitten der Prärieprovinz Saskatchewan in Kanada – auch genannt „Land of the living skies“. Ein wohlverdienter Name, denn tagsüber erhält man einen grandiosen Ausblick, der weiter reicht, als alles, was ich bisher erlebt habe. Der Himmel ist so weit und tief, dass man täglich darüber staunt. Nachts sieht man bei klarem Himmel (den man dort fast täglich genießt) einen fantastischen Sternenhimmel und, wenn man etwas Glück hat, sogar Nordlichter. Zusätzlich habe ich auch noch wundervolle Erfahrungen an anderen Orten gemacht: Zum Beispiel auf einem kleinen Gnadenhof für Schweinchen und Ziegen auf der beliebten Insel Vancouver Island. Ich hätte niemals gedacht, dass mir kleine Schweine so sehr ans Herz wachsen würden und ich vermisse noch heute ihr morgendliches Begrüßungsgrunzen.

Denkst du auch darüber nach WWOOFer zu werden? Dann habe ich dir im Folgenden meine 10 wichtigsten Erfahrungen zusammengefasst:

 

1. Sei realistisch und informiere dich ausführlich über die Gegebenheiten vor Ort

In Saskatchewan herrschten bei meiner Ankunft tagsüber Temperaturen zwischen -10 und -20 Grad. Obwohl ich eigentlich eher eine Frostbeule bin, wollte ich dieses Abenteuer unbedingt wagen. Wenn du allerdings überhaupt keinen Bock auf das Wetter in deinem favorisierten Land hast, solltest du dich erst recht nicht über Wochen an einem solchen Ort aufhalten. Es ist auch die eine Sache, sich die romantische Seite vom Zelten im Urwald vorzustellen und eine ganz andere, dann tatsächlich zwischen Spinnen oder Skorpionen zu schlafen. Also sei realistisch über dich und deine Komfortzone. WWOOF hat nichts mit einem Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Resort zu tun.

 

Auora Borrealis Saskatchewan

 

2. Stelle dich auf „Entbehrungen“ ein

Machen wir uns nichts vor: Farmleben ist rustikal. Wir nehmen viele Dinge in unserem Alltag als Selbstverständlich hin: Das WLAN, ausreichend und ständig verfügbares Warmwasser für die tägliche Dusche, der Supermarkt um die Ecke… Das ist alles halb so wild und für jeden, der schon einmal auf einem Festival war, ein Klacks. Trotzdem stellt es zunächst eine Umstellung dar. Es hat auch nicht jeder WWOOFer das Glück wie ich, dass auf die Ernährungsgewohnheiten Rücksicht genommen wird. Dann heißt es: Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Und das kann für organische Farmer durchaus über Wochen das gleiche saisonale Gemüse sein.

 

3. Die richtige Kleidung ist das A und O…

… aber packe nicht zu viel ein! Das richtige Packmaß ist eine Wissenschaft für sich, mit der man sich rechtzeitig auseinandersetzen sollte. Für kälteres Klima empfehle ich lieber einige dünne Schichten einzupacken statt weniger Thermoklamotten. So kannst du hin und wieder durchtauschen, wenn deine Sachen ordentlich dreckig geworden sind. Wähle außerdem möglichst dunkle Kleidung aus, die du bei jeder sich bietenden Gelegenheit gemeinsam in die Wäsche werfen kannst. Meine drei absoluten WWOOF Must-Haves: Gummistiefel mit herausnehmenden Fleece-Einsatz (*Affiliate Link), Baumwoll-Longsleeves und atmungsaktive Wanderunterwäsche.

 

4. Suche dir WWOOF Plätze abseits der ausgetretenen Pfade

Klar klingt es spaßig, auf einer Aufzuchtstation für Faultiere zu arbeiten. Und das Ganze auch noch in der Nähe eines wundervollen Strandes im milden sonnenverwöhnten Klima Südamerikas. Guess what? Auf die Idee kommen ziemlich viele andere Reisende auch. Bei solchen Organisationen wirst du kaum in das wahre Leben der Locals integriert, wahrscheinlich verbringst du die meiste Zeit mit andere Volontären und unterhältst dich mit denen in einem wilden Englisch verschiedenster Nicht-Muttersprachler (wenn überhaupt). Klar, wenn das dein Ziel ist – lass dich nicht aufhalten. Die gewünschte Verbesserung deiner Sprachkenntnisse kannst du dort aber quasi vergessen. Umso schöner finde ich aber, wenn wenn ich meinen Freunden zuhause von Orten und Menschen erzähle, die sie aller Wahrscheinlichkeit nach niemals selbst besuchen werden. Das Leben dort kann zwar härter sein, aber mit der Zeit wächst dein Selbstbewusstsein und du lernst mit kleinen Rückschlägen in einem komplett fremden Land total gelassen umzugehen.

Bären Kanada

5. Bleib flexibel

Vor Reiseantritt waren meine WWOOF-Stationen fast vollständig und fix geplant. Schön übersichtlich in einer Excel-Tabelle zusammengefasst und alle Bestätigungen schriftlich im Rucksack. Mein Bauchgefühl hatte mir trotzdem geraten, die Verkehrsmittel erst vor Ort zu buchen – und das war goldrichtig. Schon an meinem Anreisetag bekam ich eine Mail, ob ich nicht ein oder zwei Tage früher bei meinem ersten Arbeitgeber erscheinen könnte (ich hatte vorher ein paar freie Tage in Toronto eingeplant). Etwas später bekam ich die Nachfrage, ob ich auf der zweiten Farm nicht schon eine Woche früher anfangen könnte. Dort bin ich dann auch etwas früher abgereist, da sich eine spontane Mitfahrgelegenheit ergab. Und, na klar, auf der zweiten Farm sollte ich dann auch schon früher starten. Wie ihr seht: Bei keiner Arbeitsstelle ist es auch nur annähernd so  gekommen, wie es am Anfang geplant war. Also so sehr es euch auch in den Fingern juckt, die Bahn- und Flugtickets schon safe zu buchen – es kommt doch immer anders als man denkt. Und es wäre zu schade gewesen, wenn ich z.B. die Tage in Ucluelet verpasst hätte, weil meine Fährfahrt schon gebucht gewesen wäre.

 

Pferdefarm Kanada

 

6. Vertraue auf dein Bauchgefühl und gehe kein Risiko ein

Ich möchte ehrlich zu euch sein: Meine erste Station bei einem Workaway-Host war ein Desaster. Wenn ich von Anfang an auf mein Bauchgefühl gehört hätte, wäre ich dort keine Nacht geblieben. Es ist im Endeffekt zwar nichts Schlimmes passiert, aber das habe ich der Hilfsbereitschaft fremder Menschen zu verdanken. Ich kann deswegen nur jedem einzelnen von Euch dringend raten, ein schlechtes Bauchgefühl ernst zu nehmen. Pflichtgefühl ist eine schöne Sache, aber es ist wichtiger, dass ihr euch bei dieser Freiwilligenarbeit auch wohl und sicher fühlt. Wenn also grundsätzliche Vereinbarungen nicht eingehalten oder ihr schlecht behandelt werdet, sucht das Gespräch oder verlasst den Ort so schnell es geht.

 

7. Schließe eine gute Auslandsreiseversicherung ab

Die Arbeiten, die ihr auf der Farm durchführen müsst, wird mit größter Wahrscheinlichkeit nicht eure gewohnte Tätigkeit sein. Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich zwar durchaus schon Pferde gefüttert und Schubkarren geschoben habe, aber noch nicht im knietiefen Schnee. Auch ist das Handling von Pferden, die fast ein halbes Jahr „Winterpause“ hatten, nicht zu vergleichen mit unseren ruhigen Pferden zu Hause. Und gerade im Umgang mit Tieren und Maschinen auf ungewohntem Terrain können schnell Unfälle passieren. Von entzündeten Splittern im Daumen bis hin zu ernsthaften Schnittwunden ist bei aller Vorsicht doch leider vieles möglich. Macht euch daher vorher Gedanken über eine gute Reiseversicherung für den kompletten Reisezeitraum. Eine Empfehlung möchte ich hier aktuell nicht abgeben, da ich mich mit dem Thema nicht super gut auskenne – je nach Reiseland könnt ihr euch aber gut in einschlägigen Facebook-Gruppen austauschen.

arbeitsalltag wwoof kanada

 

8. Erwarte nicht zu viel Action

Bevor ich meine erste Arbeitsstelle angetreten habe, rechnete ich bei 20 bis 30 Stunden Arbeit pro Woche noch mit ausreichend Freizeit zur Erkundung der Umgebung. Davon habe ich mich ziemlich schnell verabschiedet. Auf der ersten Farm hatte ich zwar ausreichend Freizeit, aber im Nirgendwo dann keine Gelegenheit diese mit spektakulären Ausflügen zu füllen. (Wobei ich sagen muss, dass meine Gastgeberinnen sich richtig große Mühe gegeben haben, mir alles zu zeigen. Die waren sooo nett ♥) Und über diese Umstände bin ich super Dankbar – denn erst dadurch bin ich richtig runtergekommen. Ich habe mal wieder den Zeichenstift in die Hand genommen, mit den Tieren gekuschelt und viel gelesen. Du solltest also beim WWOOFEN in der Lage sein, einem “langsameren” Rhythmus zu folgen. Auf der zweiten Farm hatte ich hingegen gar keine Zeit für große Ausflüge. Überstunden standen an der Tagesordnung und ich hatte bestimmte Aufgaben zu festen Zeiten zu erledigen, die sich über den gesamten Tag erstreckten. Wenn du also in der Umgebung bestimmte Orte unbedingt besuchen willst, solltest du das mit deinen Gastgebern vorab vereinbaren, damit weder du noch deine Gastgeber am Ende enttäuscht seid.

 

9. Frage lieber einmal mehr nach

Denke darüber nach, dass du eine Arbeitsstelle in einem fremden Land antrittst. Denn obwohl ich mich in der englischen Sprache als durchaus sicher bezeichnen würde, gehörte zu meinem Vokabular nicht unbedingt jedes Farmgerät und die Markenbezeichnungen für Pferdemedikamente. Gerade für Letzteres sollte man dann lieber zweimal nachfragen, ehe man sich oder den Tieren einen Schaden zufügt. Eine andere Geschichte: Auf der Schweinchenfarm hat sich die kleine Hängebauchschweinedame Charlotte nach ihrer Fütterung eines morgens übergeben – obwohl es ihr danach offensichtlich nicht allzu schlecht ging, habe ich vorsichtshalber die Besitzerin per SMS kontaktiert und gefragt, ob das bei ihr “normal” sei. So stellte sich zwar raus, dass es durchaus mal vorkommen kann, aber die Farmerin war froh, dass ich ein Auge auf ihre Tiere habe und ihr sofort bescheid gesagt habe. Macht euch also keine Sorgen, dass ihr als “schwer von Begriff” oder “unwissend” wahrgenommen werdet – jeder hat schließlich einmal irgendetwas Neues angefangen und kennt das Gefühl der Unsicherheit.

 

Sicherheit WWOOF

 

10. Besorge dir eine eigene SIM-Karte

Oben genanntes Beispiel hat mir zum wiederholten Male gezeigt, dass für die Kommunikation mit den Gastgebern eine SIM-Karte sehr wichtig ist. Außerdem gab es an einigen Orten kein WLAN, sodass eine mobile Datenverbindung notwendig wurde. Schließlich befindet man sich (im Optimalfall) außerhalb der touristischen HotSpots, um das “wahre” Leben der Locals kennenzulernen. Damit man diese Erfahrungen mit seinen Liebsten daheim auch teilen kann, empfehle ich dringend eine eigene SIM-Karte. Ich habe sie nicht oft benötigt, aber wenn sie dann im Einsatz war, war es immer total wichtig (Von Wohnmobilpannen über vergessene Schlüssel bis hin zur Auskunft über 9 Stunden Bahnverspätungen). Auch wenn SIM-Karten in Kanada wahnsinnig teuer sind (~50 Dollar pro Monat), lässt sich eine schnelle Notrufleitung in kritischen Situationen nicht mit Gold aufwiegen (siehe auch Punkt 6).

 

WWOOF Fazit

Die oben genannten Tipps sollen dich keinesfalls von diesem Abenteuer abhalten. Im Gegenteil: Die Arbeit auf den Farmen war eine der inspirierendsten und aufregendsten Erlebnisse meines Lebens. Ich habe wahnsinnig viel gelernt und Freunde für’s Leben gefunden. Damit deine Zeit im Ausland genauso wertvoll wird, solltest du trotzdem sorgfältig planen und ehrlich zu dir selbst sein. Ein Sprung ins kalte Wasser ist manchmal ganz erfrischend, doch solltest du vorher etwas übers Schwimmen gehört haben.

 

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder gibt es Punkte zu ergänzen? Wenn ihr mehr zu dem Thema Sabbatical und WWOOF lesen möchtet (z.B. Finanzplanung und Packlisten), hinterlasst mir doch einen Kommentar ganz unten 🙂

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6 comments

Josef Bergbauer 26. Juli 2018 - 21:09

Hallo, ich betreibe eine Finca auf Teneriffa, befasse mach gerade mit WWOOF und bin auf der Recherche nach Erfahrungen von WWOOFern hier auf diese Seite gestoßen. Ich versuche gerade zu ergründen, was WWOOfer konkret von einem Host erwarten. Diese Zusammenstellung von Ratschlägen finde ich ausgesprochen gut. Aus meiner Erfahrung als Host, würde ich jedoch noch dringend anraten dass WWOOFer und Host nicht nur telefonieren, sondern noch besser ausführlich miteinander skypen. Damit beide Parteien wirklich ein positives Gefühl in der Zeit des Aufenthalts haben, sollten die Rahmendaten deutlich abgesteckt werden. Plant der WWOOFer einen Urlaub auf der Finca oder Ferien auf dem Bauernhof oder ist er/ sie wirklich an Mitarbeit, Lernen und Erfahrungsaustausch interessiert? Wie sollte die Mitarbeit konkret aussehen? Welche Tätigkeiten stehen an? Wenn das als Ergänzung zu der obigen Aufzählung im Vorfeld geklärt ist, sollte es keine Missverständnisse mehr geben. Viele Grüße, Josef

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Aylin 29. November 2019 - 22:54

Vielen Dank für deine Tipps! Mich würde interessieren, mit wie viel Geld du deinen Kanada Aufenthalt angetreten bist? Zieeh auch gerade zwei Monate Wwoofing in Kanada in Erwägung, habe aber die Sorge, dass mein Budget nicht ausreichen könnte. Danke schon mal für deine Hilfe 🙂

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gruenartig 17. Januar 2020 - 11:20

Hallo Aylin,
das ist eine interessante Frage. Ich hatte mir kein bestimmtes Budget gesetzt, da ich durch meine Sabbatical-Regelung nebenbei noch einen Teil meines Gehaltes bezogen habe. Ich habe schon einmal überlegt, eine Gesamtkostenaufstellung zu machen – würde mich tatsächlich auch interessieren. Die Werte schwanken natürlich extrem nach den eigenen Bedürfnissen. In meiner Zeit auf den Farmen habe ich zum Beispiel gar kein Geld ausgegeben, weil ich auch einfach keine Möglichkeit dazu hatte. Während meine Tage dazwischen vergleichsweise teuer waren, denn für die Transportwege muss man natürlich ordentlich Kosten einkalkulieren. Ich würde geschätzt schon mind. 2.000€ einplanen (wenn man vor Ort Freiwilligenarbeit für Kost und Logis macht).
Liebe Grüße
Jassi

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Jo Van der Linde 4. Februar 2020 - 5:51

Hallo Jassi,
meine wooferzeit war phantastisch…sechs Monate Australien und vier Monate Kanada in BC …ist aber schon 20 schlappe Jahre her…
2022 soll’s nochmal losgehen…und da würde ich doch gerne bei dem Gnadenhof auf Vancouver Island vorbei schauen…Wäre super lieb von Dir wenn Du mir ne Kontaktadresse zu kommen lassen könntest…
Wat noch? Ach ja bin dann flotte 66 Jahre jung…genau das richtige Alter um den wwoofing-Traum zu leben…

Herzliche Grüße vonne Insel in der Andamsea

Jo
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gruenartig 5. Februar 2020 - 17:06

Hallo Jo,
das klingt toll! Für die Kontaktaufnahme empfehle ich dir die Plattform “workaway” – dort habe ich das Sanctuary direkt gefunden. Leider darf ich aus Datenschutzgründen nicht einfach Kontaktadresse / Daten weitergeben. Ich wünsche dir auf jeden Fall eine ganz tolle Zeit!
Herzliche Grüße
Jassi

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Jo Van der Linde 7. Februar 2020 - 11:00

Moin Jassi,
herzlichen Dank für die Info…sollte ich es tatsächlich schaffen in zwei Jahren auf Vancouver Island vorbei zu schauen gebe ich Dir nen Feedbeck…Bist jetzt als erste auf meiner ToDo-Liste Vancouver Island…
Viele Grüße vonne Insel
Jo

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